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Der Hochzeits Fotograf

Für den schönsten Tag sollte alles perfekt sein. Darum ist die Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen eine sehr wichtige Entscheidung, die man nicht aus einer Laune heraus oder noch schlimmer unter Zeitdruck fällen sollte. Schließlich möchte man wunderschöne Aufnahmen für das eigene Familienalbum haben, sie an Freunde und Verwandte schicken und einfach eine unvergessliche Erinnerung an die eigene Hochzeit haben. Auch wenn sich Onkel oder Cousin oder gar die beste Freundin als Hochzeitsgraf anbietet – Wer großen Wert auf professionelle Fotos der eigenen Hochzeit haben möchte, sollte falsche Scham beiseite lassen und offen über seine Ansprüche sprechen. Nichts ist schlimmer als verwackelte, verpatzte oder gar zerstörte Aufnahmen von einem Tag, der sich nicht einfach nochmals wiederholen lässt. Es ist lieb gemeint, aber ganz ehrlich: Auch der Onkel oder die beste Freundin zählen zu den geladenen Gästen und werden nicht jeden für das Brautpaar witzigen oder wichtigen Moment für die Ewigkeit festhalten. Ein professioneller Fotograf sorgt für gelungene Aufnahmen, emotionale Schnappschüsse und Momentaufnahmen, die auch Jahre später noch für Gelächter und überraschte Reaktionen sorgen. Außerdem weiß ein Profi, wie er die Schokoladenseite der Gäste und speziell der Braut auf Polaroid bannt, welche Augenblicke ein Must-Have sind und warum er mit Leidenschaft tut, was er kann: Hochzeitsaufnahmen schießen!

Auch der Lebkuchen sollte noch vor Weihnachten bestellt werden!

Genauso ist es mit dem Hochzeitsfotografen. Am besten im Freundes- und Familienkreis umhören, andere Brautpaare nach ihren Erfahrungen befragen – Empfehlungen sind gerade für den geeigneten Hochzeitsgrafen ist ein guter Rat, denn Fotografen, die gern weiterempfohlen werden, verstehen ihr Handwerk. Ihre Bilder zeigen dieses Engagement und das ist ein wichtiger Vertrauensbonus. Niemand freut sich über Hochzeitsaufnahmen, auf denen die Braut etwas gequält lächelt. Entspannung und vor allem Vertrauen in den Hochzeitsfotografen sind dabei entscheidende Elemente, um solche Aufnahmen wirklich gelungen abzuliefern. Wer den angesagtesten Fotografen für seine Hochzeit engagieren möchte, sollte sich rechtzeitig mit diesem in Verbindung setzen. Gute Fotografen sind oft Monate im Voraus ausgebucht und zum Wunschtermin vielleicht nicht immer verfügbar.

Es muss nicht der teuerste Hochzeitsfotograf gebucht werden. Es ist ratsam, sich direkt beim Fotografen über sein Portfolio zu erkundigen und den genauen Ablauf. Kaum ein Fotograf hat heute keine Homepage, auf der Aufnahmen von bisherigen Aufträgen online angesehen werden können. Gefallen die gezeigten Fotos ist ein näherer Austausch mit dem Hochzeitsfotografen der nächste Schritt. 08/15 Fotos werden den Ansprüchen des glücklichen Brautpaares nicht genügen, schließlich soll die eigene Hochzeit ja etwas ganz Besonderes sein und so sollten auch die Aufnahmen dabei kein Abklatsch einer anderen Hochzeit sein. Ein Profi nimmt sich Zeit für die Anliegen und Wünsche seiner Kunden. Bei einem Besprechungstermin vorab lassen sich nähere Details und Vorstellungen, Möglichkeiten der Aufnahmen gezielter diskutieren. Üblich ist bei vielen Fotografen auch eine Pauschale. So ist kein Zeitstress vorhanden, um die besten Bilder quasi im Kasten zu haben, sondern genug Zeit für entspannte, gelungene Aufnahmen einer unvergesslichen Traumhochzeit.

Hochzeits Fotograf

Hochzeits Fotograf @iStockphoto/charity myers

Je verrückter, desto besser? Locations für die Fotos der Traumhochzeit

Wer Lust auf ausgefallene oder verrückte Locations oder Aufnahmen der Traumhochzeit hat, sollte das offen mit seinem auserwählten Hochzeitsfotografen besprechen. Gibt es nämlich Missverständnisse oder Unklarheiten bezahlt man im Härtefall später für Aufnahmen, die man in dieser Ausführung nie wollte und ärgert sich ewig. Klare Absprachen sind hier ein Muss, auch seitens des Fotografen, der sich bei einer Idee, die er nicht umsetzen kann oder will, klar abgrenzen muss zum Wohl des Kunden. Mit einem Probeshooting kann man beidseitig die Sympathie checken und testen, ob die Aufnahmen überzeugen.

Ist der ideale Hochzeitsfotograf gefunden, gilt abzuklären, in welchem Setting das geplante Fotoshooting für die Hochzeit stattfinden soll. Mittlerweile gibt es kaum noch etwas, das es nicht gibt. Tandemsprung, Unterwasser-Hochzeit, Trash-Hochzeit, After-Weeding-Shooting. Auch hier ist ratsam, sich genau zu überlegen, unter welches Motto oder welchen Style man seine Hochzeit gestalten möchte. Romantisch in einem Schloss oder einer Burg, vielleicht Idylle pur an einem Strand oder etwas ausgefallener an ungewöhnlicheren Orten. Ruinen oder ein Schrottplatz bieten interessante Kontraste. Naturverbundene Menschen finden vielleicht Aufnahmen an Flüssen, Seen oder mitten im Wald am besten. In Absprache mit dem Fotografen und seinen Erfahrungen ist es einfacher, sich auf ein gelungenes Shooting zu freuen. Manchmal bietet sich die Möglichkeit, Fotografen aus der Gegend zu engagieren, wenn man ein bestimmtes Ziel für die Fotos im Auge hat. Ob romantisch oder verrückt, wichtig sind der Geschmack der Brautleute und die harmonische Abstimmung zur Hochzeit selbst.

Videos und Fotos sind eine Bereicherung der Hochzeitserinnerungen – in Absprache!

Was für professionelle Hochzeitsaufnahmen spricht, gilt auch für Videos. Verwackelte Amateurvideos sind zwar lustig, aber irgendwann könnte doch die Enttäuschung über die mangelnde Qualität groß sein. Nicht selten enden Aufträge für Hochzeiten in Streit, weil die Erwartungen höher waren. Darum lohnt es sich, gezielt zu klären, wie es im Schadensfall aussieht. Was, wenn der Film kaputt ist, der Fotograf ausfällt oder ähnliches. In einem Shooting-Vertrag werden detailliert Angaben wie die Anzahl der Aufnahmen, der Zeitrahmen, besondere Wünsche des Brautpaares sowie die übergebenden Abzüge samt Gesamtkosten schriftlich festgehalten. Am besten, man vereinbart eine fixe Pauschale, denn so hat man diese Kosten fest im Blick und es kann zu keinen unliebsamen Nachforderungen oder Abschlägen kommen.

Eine witzige Variante an Momentaufnahmen der eigenen Hochzeit zu kommen ist die eigenen Hochzeitsgäste mit Wegwerfkameras auszustatten. Für alle Beteiligten ist das ein großer Spaß und bringt dem Brautpaar auch viele ungewöhnliche Momentaufnahmen, die sie im Eifer des Gefechts vielleicht ohne das Engagement der Gäste nicht mitbekommen hätten. Allerdings, bevor alle zur Kamera oder zum Smartphone greifen, wenn der Austausch der Ringe erfolgt: Eine nette Regieanweisung in der Einladung, dass bis zum Zeitpunkt X ein Hochzeitsfotograf in Eigenregie die gewünschten Aufnahmen machen wird, bewahrt alle Anwesenden vor peinlichen oder störenden Momenten.

Sehr persönliche Momente festhalten – Gratwanderung für Hochzeitsfotografen

Nicht jeder mag gern Hochzeiten fotografieren, dabei sind gerade sie ein reizvolles Betätigungsfeld für engagierte Fotografen. Keine Hochzeit gleicht der anderen, denn jedes Brautpaar ist individuell und es liegt am Fotografen, das Beste herauszuholen. Basierend auf Vertrauen und Empathie kann ein Hochzeitsfotograf mit persönlichen Tipps und Kontakten das eine oder andere Highlight zusätzlich einbringen, denn schließlich hat er viel Erfahrung und weiß am besten, wie das Glück des Brautpaares auch auf den Fotos deutlich zu erkennen ist. Schöne Fotos von der Hochzeit sind ja unvergessliche Momente einer großen Liebe, das verdient Wertschätzung und Fingerspitzengefühl des Fotografen. Ein professioneller Fotograf wird sich mit dem Brautpaar auch absprechen, warum es gerade dieser Ort sein soll und prüft vor Ort auch die Lichtverhältnisse, die örtlichen Gegebenheiten, damit nicht dem Zufall überlassen ist und mögliche Störungen bereits im Vorfeld abgeklärt werden können, soweit möglich. Das Wetter ist unberechenbar, aber auch dafür muss der Fotograf eine alternative Location oder einen Notfallplan haben, um das Brautpaar bei Laune zu halten.

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