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Die Hochzeits Checkliste

Die Hochzeitsliste – Die Vorbereitung für den schönsten Tag des Lebens

Die Hochzeit stellt ohne jede Frage den schönsten Tag des Lebens für jeden künftigen Ehemann / für jede künftige Ehefrau dar. Damit dieser Tag reibungslos und weitestgehend stressfrei verläuft, müssen jedoch einige Punkte und Vorgehensweisen beachtet werden. Denn dieser schöne Tag soll langfristig mit einer Reihe von unvergesslichen Erinnerungen und Erlebnissen in Verbindung stehen. Die zu treffenden Vorbereitungen sind teilweise langwierig und müssen häufig schon viele Monate vor der eigentlichen Trauung vorgenommen bzw. durchgeführt werden. Die folgende 10-Punkte-Liste soll dazu dienen, die wichtigsten Punkte und Themen rechtzeitig anzuvisieren und umzusetzen. Für alle Punkte gilt der Grundsatz: Je früher die Angelegenheiten erledigt werden, desto stressfreier ist die eigentliche Hochzeit bzw. die damit verbundene Feier.

Punkt 1: Die Auswahl des Hochzeitstermins

Das Wichtigste bei der Planung einer Hochzeit ist natürlich zunächst die Festlegung eines einvernehmlichen Termins. Sowohl die künftige Ehefrau, als auch der künftige Ehemann werden an den Tagen unmittelbar vor und nach der Trauung wenig bzw. keine Zeit für andere / sonstige Aktivitäten haben. Es ist daher wichtig einen Termin zu wählen, der in einer ruhigeren Zeitperiode liegt und nicht mit unmittelbarem Stress an der Arbeitsstelle oder sonstigen negativen Einflüssen verbunden ist. Darüber hinaus ist bei der Auswahl des Termins die Tatsache zu beachten, dass auch die Gäste / bzw. der Großteil der Gäste entsprechende Freiräume in ihren Terminkalendern schaffen können. Grundsätzlich sollten Feiern, die mit einer Hochzeit bzw. einer Trauung in Verbindung stehen, immer an einem Wochenende (vorzugsweise samstags oder sonntags) ausgerichtet werden.

Punkt 2: Informationen über notwendige Behörden- und Amtsgänge

So schön die Hochzeit bzw. die Trauung auch sein mag: Es handelt sich dabei um einen behördlichen Verwaltungsakt. Diese Tatsache lässt bereits erkennen, dass einige Amts- bzw. Behördengänge getätigt werden müssen. Mehrere Dokumente müssen von beiden (künftigen) Ehepartnern eingeholt werden. Darüber hinaus müssen verschiedene Unterschriften an mehreren Stellen getätigt werden. Sämtliche Details, die das künftige gemeinsame Leben bestimmen werden, sind vorher amtlich festzuhalten. Die notwendigen Behördengänge sollten daher relativ zeitnah erledigt werden. Aufschübe sind hierbei strikt zu vermeiden. Sollte neben der standesamtlichen Trauung auch eine religiöse Zeremonie angestrebt werden, so müssen noch weitere Dokumente bereitgestellt werden (Taufscheine etc.). In letzterem Falle müssen neben den Amts- und Behördengängen auch Termine mit dem zuständigen Pfarrer vorgenommen werden.

Punkt 3: Die Festlegung des Budgets

Jedes Brautpaar wünscht sich eine schöne und unvergessliche Hochzeitsfeier. Bei der Planung dieses Events gilt es jedoch immer, ein festes Budget festzusetzen und entsprechend zu planen. Die Buchung einer Lokalität, die Verköstigung der eingeladenen Gäste, die Buchung der Entertainer / Musiker etc… All diese Dinge kosten viel Geld. Je nach der finanziellen Situation des (künftigen) Ehepartners gilt daher umso mehr die strikte Bindung an das festgelegte Budget. Hierbei sollte man auch im Auge behalten, dass auch die nachfolgenden Tage mit (möglicherweise) sehr hohem finanziellen Aufwand verbunden sind (Hochzeitsreise, eventuelle Nachzahlungen an die Betreiber der Lokalität, Versand von Dankeskarten etc.).

Hochzeits Checkliste

Hochzeits Checkliste ©iStockphoto/FocusOnYou

Punkt 4: Die Auswahl der Lokalität

Für jede Hochzeit gilt der Grundsatz: Die damit verbundene Feier soll unvergesslich bleiben und zum ausgelassenen Spaß einladen. Hierbei ist die Wahl der richtigen Lokalität von entscheidender Bedeutung. Je nach Umfang des fest eingeplanten Budgets (siehe Punkt 3) sind die Grenzen „nach Oben“ natürlich offen. Egal ob eine kleine „familiäre“ Lokalität oder ein großer Saal angemietet wird, bleiben jedoch stets einige Punkte zu beachten. So bietet es sich beispielsweise an darauf zu achten, dass die Räumlichkeit – dem Anlass entsprechend – mit ausreichend Tageslicht durchflutet wird. Ein trister (dunkler) Partykeller wirkt hier schnell unangemessen. Weiterhin sollte die Lokalität mit ausreichend Musik beschallt werden können. Die Gäste der Hochzeit sollen schließlich auch die Gelegenheit haben, ausgelassen zu tanzen und Spaß zu haben.

Punkt 5: Die Auswahl der Gäste / Die Erstellung der Gästeliste

Auch bei der Auswahl der Gäste bzw. bei der Erstellung der Gästeliste gilt: Je mehr Personen zu den Feierlichkeiten eingeladen werden, desto höher fällt die schlussendliche Rechnung aus. Schließlich will und soll jeder Gast ausreichend verköstigt und unterhalten werden. Das unter Punkt 3 strikt festgelegte Budget muss daher auch hier berücksichtigt werden. Stehen dem (künftigen) Brautpaar lediglich geringfügige finanzielle Mittel zur Verfügung, so bietet es sich an, lediglich den „engsten Kreis“ an Freunden und Familie einzuladen. Wie eng dieser Kreis letztendlich tatsächlich ist bzw. sein darf, dass können nur die beiden Ehepartner festlegen. Die Einladung entfernter Bekannter (Arbeitskollegen etc.) sollte jedoch nur dann vorgenommen werden, wenn die finanziellen Mittel hierfür im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen.

Punkt 6: Die Auswahl der Musiker bzw. des Unterhaltungsprogramms

Nachdem die passende Lokalität ausgewählt und gebucht wurde (siehe Punkt 4), muss diese im nächsten Schritt richtig beschallt werden. Es empfiehlt sich, einen professionellen DJ bzw. einen professionellen Sänger (oder eine Band) zu organisieren. Sollte das Budget es erlauben (siehe Punkt 3), so ist auch ein ausgewogenes Unterhaltungsprogramm möglich. Die Gäste sollen schließlich die gesamte Zeit über Spaß und Freude empfinden. Sollte das Budget diese Möglichkeit nicht bieten, so können Unterhaltungsprogramme auch in Eigenregie durchgeführt werden. Hier bieten sich klassische und unterhaltsame Hochzeitsspiele (Tanzspiele, Ratespiele, Schminkspiele) etc. an. Bei der Organisation dieses Unterhaltungsprogramms sind die Trauzeugen in der Regel stets behilflich.

Punkt 7: Der Hochzeitstanz / Buchung eines Tanzkurses

Jede Hochzeitsfeier ist mit einem klassischen Hochzeitstanz des (künftigen) Brautpaares versehen. Bevor die Tanzfläche für alle eingeladenen Gäste eröffnet wird, tanzt das Brautpaar in der Regel alleine den besagten Tanz. Natürlich sind in dieser Zeit alle Augen auf die Eheleute gerichtet. Sollte einer der beiden Partner (oder beide Partner) kein guter Tänzer sein, so empfiehlt es sich, einige Monate vor der eigentlichen Hochzeitsfeier einen Tanzkurs zu belegen. Oftmals werden in den örtlichen Tanzschulen spezielle Kurse für (angehende) Brautpaare angeboten. Mit der Belegung eines solchen Kurses wird sichergestellt, dass ein eindrucksvoller Tanz an dem „schönsten Tag des Lebens“ aufgeführt werden kann.

Punkt 8: Die Festlegung der Sitzordnung

Die eingeladenen Gäste sollen selbstverständlich die Möglichkeit haben, mit ihren vertrauten Personen gemeinsam an einem Tisch zu sitzen. Die Ausarbeitung einer ausgefeilten Sitzordnung bietet sich daher in jedem Fall an. Nachdem feststeht, welche Personen zu der Hochzeit eingeladen werden (siehe hierzu auch Punkt 5), muss eben diese Sitzordnung erstellt werden. Hierzu ist es zunächst hilfreich zu wissen, wie die Tischverteilung in der angemieteten Lokalität aussieht. Oftmals gibt es die verschiedensten Anordnungsmethoden der Tische (runde Tische, Ecktische, Standardtische, Stehtische etc.). Das (künftige) Brautpaar hat in aller Regel die Möglichkeit, bei der Anordnung der Tische mitzuwirken. Vorher muss festgelegt werden, welche Gäste jeweils gemeinsam eine sogenannte „Sitzgruppe“ bilden. Üblicherweise werden eingeladene Familien zusammen an einem Tisch gesetzt. Ledige Gäste und weitere Bekannte bzw. Freunde, die alleine zu der Hochzeitsfeier erscheinen werden, können gemeinsam eine weitere Sitzgruppe bilden. Damit es bei der eigentlichen Hochzeitsfeier zu keinem Durcheinander kommt, sollten an den jeweiligen Plätzen kleine Namenskärtchen aufgestellt werden.

Punkt 9: Die Planung der Hochzeitsreise

Nach der ausgelassenen Hochzeitsfeier fliegt bzw. fährt das Brautpaar üblicherweise in einen langen und erholsamen Urlaub. Die Planung einer solchen Reise sollte allerdings so früh wie möglich beginnen. Je nach Reiseziel kann dieses Unternehmen mit (teilweise) erheblichem Aufwand verbunden sein. So müssen für die Bereisung verschiedener Kontinente und Länder dieser Erde oftmals Reisepässe beantragt werden (sofern diese nicht schon vorhanden sind). Die Beantragung eines Reisepasses ist innerhalb der Einwohnermeldeämter der jeweils zuständigen Gemeinde möglich. Diese Ämter befinden sich in der Regel in den örtlichen Rathäusern. Bis ein Reisepass ausgestellt ist, können gut und gerne sechs Wochen vergehen (da der Reisepass in der Bundesdruckerei hergestellt werden muss). Es ist zwar möglich, einen sogenannten „Eilantrag“ zu stellen, dieser ist jedoch mit weiterem finanziellem Aufwand verbunden. Je nach Reiseziel müssen darüber hinaus auch noch weitere Vorkehrungen getroffen werden. So ist es beispielsweise sinnvoll, für verschiedene Regionen spezielle Impfungen vornehmen zu lassen. Schließlich soll die Hochzeitsreise als „schönster Urlaub des Lebens“ dauerhaft positiv in Erinnerung bleiben. Durch eine Krankheit vor Ort kann dieses Erlebnis ganz schnell in das Gegenteil umkehren. Vorsorgung und Vorbeugung sind daher von elementarer Bedeutung. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Sprache vor Ort zumindest rudimentär verstanden wird bzw. darauf, dass eine Kommunikation vor Ort möglich ist. Ein entsprechendes Wörterbuch kann in aller Regel Abhilfe schaffen. Neben all diesen Faktoren ist natürlich auch wieder auf das Budget (siehe Punkt 3) zu achten. Der Urlaub soll zwar eine schönes Erlebnis bzw. eine schöne Erinnerung werden, die Eheleute müssen sich dieses Erlebnis nach der ausgelassenen Hochzeitsfeier jedoch auch leisten können.

Punkt 10: Termin mit den Vertretern der Versicherungen festlegen

Auch nach einer Hochzeit gilt es, einige Schriftwechsel zu führen und Termine zu organisieren. Beispielsweise können Versicherungen, die vorher nur für einen Ehepartner galten, nun bei beiden Personen greifen. In der Regel kann man mit der Anpassung der jeweils bereits vorhandenen Versicherungspakete auf einen gemeinsamen „Ehe-Tarif“ bares Geld sparen. Beispielsweise senken sich die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung üblicherweise um bis zu 50 Prozent. Die Vereinbarung mit einem Versicherungsvertreter ist daher als sinnvoll zu erachten.

Sollten all diese Punkte bei der Planung und Durchführung der Hochzeit beachtet werden, so steht einer schönen und ausgelassenen Feier nichts im Wege. Es wird anhand der oben aufgeführten Liste jedoch auch deutlich, dass es einen großen Planungsaufwand bedarf, um gemeinsam als Ehepaar einen neuen Lebensabschnitt zu beschreiten.

Die nachfolgende Checkliste soll als Hilfestellung und Anregung dienen:

Rahmenplanung X
Gästeliste X X X X
Lokalität X
Fahrzeug X
Brautkleid X
Kirche wählen X
Dokumente X
Musik / Feier X
Anmeldung Standesamt X
Auswahl Einladung X
Versand Einladungen X
Ringe X
Trauzeugen X
Traugespräche X
Geschenkliste X X
Standesamtfeier X X
Musik / Kirche X
Fotograf X
Urlaub einreichen X
Urlaub planen X X
Blumenschmuck X
Frisörtermin X
Frisörprobe X
Tagesablauf planen X X X
Hochzeitstorte X X
Sitzordnung X
Kirchl. Trauung X X
Kleidung Bräutigam X
Polterabend X X X X
Tanzen lernen X X

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